PSM, SPM, 3. Semester Flashcards

(32 cards)

1
Q

Biochemie in der Klinik

A

Systematischer Fehler: gute Präzision, aber Falsch

Zufälliger Fehler, schlechte Präzision aber gute Richtigkeit

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Bismarck-Modell

A
  • Kassen sind eigenständig und not for profit
  • Pflichtversicherung
  • Ambulanter Sektor ist va. privat, stationärer gemischt
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Biveridge-Modell

A
  • kostenloser Zugang, vom Staat betrieben
  • Pflegepersonal sind Staatsangestellte
  • Kosteneffizient, steuerbar, aber Wartelisten
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Gesundheitssystem CH

A
  • Grundliegend Bismarck-Modell, Ambulanter Bereich durch freiberuflich tätige Ärzte-schaft, Subventionierung durch Bund, Kantone, Gemeinden
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Ottawa-Chart

A
  • Handlungsstrategien: Interessen vertreten, Befähigen und ermöglichen, vermitteln und vernetzten
  • Grundprinzipien: Empowerment, Partizipation, Gesundheitliche Chancengleichheit
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Kategorien medizinischer Versorgung

A
  • Effective care, preference-sensitive care, supply-sensitive care
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Muster der Inanspruchnahme

A
  • Geschlecht, Bildung, Sprachregion, Migration, Metropole vs. Peripherie, Versicherungsstatus
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

unerwünschtes Ereignis

A

Schädigung, ist auf das Medizinische Management zurückzuführen, Kann die Folge eines Fehlers sein

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

vermeidbares unerwünschtes Ereignis

A

unerwünschtes Ereignis, welches die Folge eines Fehlers ist

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

medizinischer Fehler

A

Ausführungs- oder Planungsfehler, kann zu einer Schädigung führen (total AEs: 10.3%, davon vermeidbar: 7.3%)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

Fehlermodell swiss cheese

A

Löcher: latentes Versagen von Rahmenbedingungen, Fehlerbegünstigende Faktoren, aktive Fehler
Scheiben: Schutzbarrieren und Abwehrkräfte

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

aktive Fehler

A
  • Arbeitsumgebung und prozesse nicht entsprechend der Komplexität, am Ende steht oft menschliches (Fehl)- verhalten
  • möglichst Verhältnisprävention –> Fehler werden unwahrscheinlicher
    ca 1/1000 Spitalpatienten stirbt aufgrund medizinischer Fehler
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Positiver prädiaktiver Wert

A

korrekt positiv / gesamtpositiv, prävalenz lässt PPW steigen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Sensitivität

A

wie viele der Kranken erhalten ein positives testresultat

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Spezifität

A

wie viele der gesunden werden als solches erkannt

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Screening Kriterien Krankheit

A
  • wichtiges Gesundheitsproblem

- Identifizierbare subklinische Phase, wirksame Frühbehandlung

17
Q

Screening Kriterien Screening

A
  • Validität, hohe Testsicherheit

- einfach, kostengünstig, hohe Akzeptanz

18
Q

Screening Kriterien Programm

A
  • Follow-up Diagnostik und Therapie

- hoher Abdeckungsgrad, Kosten-Nutzen- Verhältnis

19
Q

Mögliche Ergebnisse Screening

A
  • bessere Ergebnisse
  • gutes Ergebnis ohne Einfluss des Screenings
  • schlechtes Ergebnis ohne Einfluss des Screenings
  • Überdiagnose
20
Q

PTSD

A

A: Trauma
B: Wiedererleben
C: Vermeidungsverhalten
D: Hyperarousal

21
Q

Bewusstsein

A
  • Reaktion auf Umgebung und Vorstellungsrepräsentanz
  • können qualitativ und quantitativ verändert werden
  • Aufmerksamkeit ist partiell willentlich steuerbar
22
Q

Verhalten

A
  • geprägt durch Motivation und Erfahrung

- biologische und psychologische Grundbedürfnisse

23
Q

psychologische Grundbedürfnisse

A
  • Bindung, Zugehörigkeit, Beziehung
  • Orientierung, Kontrolle, Überblick
  • Lust, Unlustvermeidung
  • Selbstwerterhöhung &-erhalt
24
Q

Schmerz

A

immer eine physiologisches und psychologisches Phänomen, negative emotionale Konnotation

25
Stressreaktion
Diskrepanz zwischen Antizipation und Realitätserleben -> Turbomodus - Erhöhung der Amydala, Corisol und Sympathikus - Senkung des Präfrontalen Cortes, Hippokampus und Parasympathikus
26
Emotionen
- Information über innere Zustände - Wertungssystem, durch persönliche Erfahrungen geprägt - Motivation unseres Verhaltens - oft verhaltensbiologische Funktionalität - Katalysieren und selektionieren Denkrichtung und wahrnehmung - Kommunikative Bedeutung, kollektiv synchronsiserenden Einfluss
27
Basisemotionen
Freude, Angst, Wut, Überraschung, Ekel, Trauer, Verachtung
28
Charakter
- genetische Prädisposition, edukative Prägung, Lebenserfahrung, Selbstkompetenz va im Frontalhirn, wird durch Charakterstärken beschrieben ist ziemlich stabil Veränderungen: organisch/physikalisch, chemisch, endogen/psychiatrisch, reaktiv-psychotraumatisch
29
Sozialverhalten
Fortpflanzung, Signalsprache, Grundbedürfnis nach Bindung Paarbezeihung, Clanverhalten, Beziehungskontinuität Aufgabendiversifizierung und spezifizierung, Kooperation, Konkurrenz
30
Social brain
- Sprache - Identifikation von Mitmenschen - Fortpflanzung - Oxytocin - Spiegelneurone - Werthaltung
31
Tuning periods
- Frühe Kindheit: Bindungserfahrung, Selbstwertgefühl, Stressregulation, Beziehungskompetenz, Autonomieentwicklung, Gesichtsdiskrimination, Sehvermögen, Sprachentwicklung - Vorschulalter: Sozialisierung mit Gleichaltrigen - Schlualter: mentale Entwicklung - Pubertät: Identitätsbildung, mesolimbisches Belohnungssystem stark aktiv, verstärkte synaptische Verbindungen, orbitofrontaler Cortex (Vernunft) - Erwachsenenalter: stabile und konstruktive Beziehungen sind wichtig für Wohlbefinden
32
Was ist gut für das ZNS?
- körperliche und geistige Aktivität - Sonnenlich - Entspannung - Musik - soziale Kontakte