Mathematik verstehen Flashcards

(42 cards)

1
Q

Ziele im Lehrplan Mathematik für Grundschulen in NRW

A

Mathematikunterricht
- greift die früheren mathematischen Alltagserfahrungen der Kinder auf, vertieft sie und entwickelt aus ihnen grundlegende mathematische Kompetenzen
- schafft die Grundlage für das Mathematiklernen in den weiterführenden Schulen
- schafft die Grundlage für die lebenslange Auseinandersetzung mit mathematischen Anforderungen des täglchen Lebens

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2
Q

Ziele des Mathematikunterrichts nach Winter

A

Der Mathematikunterrich sollte anstreben drei Grunderfahrungen zu ermöglichen
1. Umwelt in Verbindung zur Mathematik
2. mathematische Gegenstände und Sachverhalte (e.g. Gleichungen)
3. Problemlösefähigkeiten

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3
Q

1 Grunderfahrung nach Winter

A

Erscheinungen der Welt um uns, die uns alle angehen oder angehen sollten, aus Natur, Gesellschaft und Kultur, in einer spezifischen Art wahrzunehmen und zu verstehen

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4
Q

2 Grunderfahrung nach Winter

A

mathematische Gegenstände und Sachverhalte, repräsentiert in Sprache, Symbolen, Bildern und Formeln, als geistige Schöpfungen, als eine deduktiv geordnete Welt eigener Art kennen zu lernen und zu begreifen

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5
Q

3 Grunderfahrung nach Winter

A

in der Auseinandersetzung mit Aufgaben Problemlösefähigkeiten, die über die Mathematik hinausgehen, (heuristische Fähigkeiten) zu erwerben

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6
Q

Inwiefern werden die drei Grunderfahrungen (nach Winter) im Lehrplan angesprochen?
- 1. Wintersche Grunderfahrung
- “Aufgaben und Ziele”
- “Bereiche und Kompetenzerwartungen”

A
  • “Anwendungsorientierung meint einerseits, dass mathematische Vorerfahrungen aus lebensweltlichen Situationen aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Andererseits werden die Einsichten über die Realität mithilfe mathematischer Methoden neu gewonnen, erweitert und vertieft.” (KLP, 2021, S.73)
  • “Die SuS wenden Mathematik auf konkrete Aufgabenstellungen aus ihrer Lebenswirklichkeit an. Dabei erfassen sie Sachsituationen […] Ihre Lösung beziehen sie anschließend wieder auf die Sachsituation.” (KLP, 2021, S.78)
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7
Q

Inwiefern werden die drei Grunderfahrungen (nach Winter) im Lehrplan angesprochen?
- 2. Wintersche Grunderfahrung (1)
- “Aufgaben und Ziele”
- “Bereiche und Kompetenzerwartungen”

A
  • “Strukturorientierung unterstreicht, dass mathematische Aktivität häufig im Finden, Fortsetzen, Beschreiben, und Begründen von Mustern besteht!” (KLP, 2021, S.73)
  • “Verständnis von Mathematik als die Wissenschaft der Muster und Strukturen” (KLP, 2021, S.73)
  • “tragfähiges Zahl- als auch Operationsverständnis, ein gesichertes Stellenwertverständnis sowie nicht-zählende Rechenstrategien erwerben können.” (KLP, 2021, S.73)
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8
Q

Inwiefern werden die drei Grunderfahrungen (nach Winter) im Lehrplan angesprochen?
- 2. Wintersche Grunderfahrung (2)
- “Aufgaben und Ziele”
- “Bereiche und Kompetenzerwartungen”

A
  • “Tragfähiges Zahl- und Operationsverständnis sowie unterschiedliche Rechenmethoden werden erworben” (KLP, 2021, S.79)
  • “Sammeln durch handelnden Umgang Grunderfahrungen zu Eigenschaften und Maßen von ebenen Figuren und Körpern (z.B. Umfang und Flächeninhalt), zu den Auswirkungen geometrischer Operationen und zu geometrischen Eigenschaften wie Symmetrie.” (KLP, 2021. S.79
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9
Q

Inwiefern werden die drei Grunderfahrungen (nach Winter) im Lehrplan angesprochen?
- 3. Wintersche Grundfahrung
- “Aufgaben und Ziele”
- “Bereiche und Kompetenzerwartungen”

A
  • Problemlösen - Erkunden, Lösen, Reflektieren
  • Die SuS erkunden Aufgabenstellungen eigenständig. Dabei entwickeln sie Ideen für mögliche Vorgehensweisen, wählen geeignete (digitale) Werkzeuge aus, probieren zunehmend systematisch, beschreiben und bewerten unterschiedliche Vorgehensweisen, nutzen Zusammenhänge und übertragen sie auf ähnliche Aufgabenstellungen.” (KLP, 2021, S.78)
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10
Q

Inwiefern wird das Verstehen von Mathematik (im Kernlehrplan) angesprochen?
- “Aufgaben und Ziele”
- “Bereiche und Kompetenzerwartungen”

A
  • “Entdeckendes Üben thematisiert Muster und Strukturen im Rahmen ergiebiger Aufgabenstellungen und bietet somit besondere Optionen zur Förderung der prozessbezogenen Kompetenzen.” (KLP, 2021, S.73)
  • “Es ist Aufgabe der Primarstufe, die Fähigkeiten, Interessen und Neigungen aller Schülerinnen und Schüler aufzugreifen und sie mit den Anforderungen fachlichen und fächerübergreifenden Lernens zuverbinden” (KLP, 2021, S.74)
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11
Q

Mathematik Verstehen
- Folgerung

A

Die Prozesse des Lernens von Mathematik stehen im Zentrum und nicht nur die Lerninhalte.

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12
Q

Mathematik verstehen…

A

… als Prozess:
- diagnostisch / was haben einzelne Lernende verstanden?
&
… als Ziel:
- normativ: anzustrebnder geistiger Zustand
- Was sollen Lernende verstanden haben?

=> Prozesse, die für das Verstehen von Mathematik zentral sind:
- Problemlösen
- Modellieren
- Kommunizieren
- Argumentieren
- Darstellen

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13
Q

Verstehen ist inhaltsabhängig:

A

Verstehen ist abhängig von den Eigenheiten des Stoffes. Die zu lernenden Konzepte hängen stark von ihrer Verwendung in der mathematischen Gemeinschaft ab.

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14
Q

Was ist Mathematik?

A

Mathematik ist…
- die Wissenschaft von Zahl und Raum.
- die Wisenschaft von Mustern und Strukturen.
- ein Werkzeugkasten zum Bewältigen realer Probleme.
- das, was Mathematiker tun.

Wichtige Reflexion, denn die individuelle Vorstellungen vom Fach beeinflussen das Denken und Handeln von Lehrenden und Lernenden.

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15
Q

Was braucht es, um Mathematik zu verstehen?

A
  1. Wissen über Darstellungen
  2. Verstehensdimensionen mathematischen Wissens
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16
Q

1.Wissen über Darstellungen

A
  • Schwierigkeiten beim Definieren: Mathematische Objekte sind per se nicht sichtbar oder greifbar
  • Mathematik bedarf symbolischer Repräsentanten und Visualisierungen
  • Verstehen bedeutet also, passende mentale Repräsentanten (Modelle) von Begriffen und Sachverhalten aufzubauen

Dabei sind Repräsentationen Denk- und Kommunikaitonswerkzeuge, d.h.
Das Verstehen und Verwenden von fachlichen Repräsentationen ist ein wichtiges Lernziel.

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17
Q

Darstellungsebenen im Mathematikunterricht
(Prediger & Wessel, 2011)
- 2. Vorlesung (PDF S.25f)

A
  • Symbolisch-algebraische Darstellen (z.B. ℕ 𝑏𝑧𝑤. {𝑛|𝑛 ∈ ℕ})
  • Symbolisch-numerische Darstellung (z.B. 1,2,3,4,5,…)
  • Verbale Darstellung (z.B. Die Menge der Zahlen Eins, Zwei, Drei, usw.)
  • Gegenständliche Darstellung (z.B. Äpfel)
  • Bildliche Darstellung (z.B. Punktefelder - als Bilder)
    > Wechsel zwischen diesen Darstellungsebenen
18
Q

2.Verstehensdimensionen mathematischen Wissen

A
  • modale (Wissens-) Dimension
    > siehe Darstellungsebenen im Mathematikunterricht (Prediger & Wessel, 2011)
  • mentale (Wissens-) Dimension
19
Q

Mentale (Wissens-) Dimension
- Aufzählung: 6
- 2. Vorlesung (PDF S.28f)

A
  1. konzeptionelle (Wissens-) Dimension
  2. prozedurale (Wissens-) Dimension
  3. relationale (Wissens-) Dimension
  4. argumentative (Wissens-) Dimension
  5. elaborative (Wissens-) Dimension
  6. reflexive (Wissens-) Dimension
20
Q

Prinzip Begriffslernen in Stufen nach Vollrath (1992)
- 2. Vorlesung (PDF S.30)

A

1.Begriff als Phänomen (intuitives Begriffsverständnis)
> Lernende verfügen über Vorstellungen über den Begriff und Repräsentanten, z.B. aus ihrem Alltag.
2.Begriff als Träger von Eigenschaften (inhaltliches Begriffsverständnis)
> Lernende erkennen grundlegende Eigenschaften und ihre inhaltliche Bedeutung.
3.Begriff als Teil eines Begriffsnetzes (integriertes Begriffsverständnis)
> Lerndende erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie beziehungen zu anderen Begriffen.
4.Begriff als Objekt zum Operieren (formales Begriffsverständnis)
> Lernende nutzen Begriffe zum Operieren und Handeln.

21
Q

konzeptionelle (Wissens-) Dimension

A
  • bezogen auf das Beschreiben, Definieren, Erklären, Erläutern
22
Q

Konzeptionelle Dimension: Prinzip Begriffslernen in Stufen anch Vollrath (1992)
- Beispiel: natürliche Zahlen
- 2.Vorlesung (PDF S.34f)

A

2.Stufe: Begriff als Träger von Eigenschaften (inhaltliches Begriffsverständnis)

Beispiel: natürliche Zahlen (fünf)
Kardinaler Aspekt (Anzahlaspekt)
- Wie viele … gibt es? Hier liegen fünf Äpfel.
Ordinaler Aspekt (Anzahlaspekt)
- Der wie vielte ist …? An welcher Stelle steht …? Der fünfte Platz in der Reihe.
Maßzahlaspekt
- Wie groß ist …? Die Eintrittskarte kostet fünf Euro.
Operatoraspekt
- Wie viel mal ist …? Fünf Brötchen kosten fünfmal soviel wie eines.
Rechenzahlaspekt
- Wie rechnet man mit Zahlen? 5 + 5 = 10
Codierungsaspekt
- Zahlen bezeichnen (außermathematische) Objekte: 55559 Bretzenheim

23
Q

Konzeptionelle Dimension: Prinzip Begriffslernen in Stufen nach Vollrath (1992)
- Beispiel: Stellenwertverständnis
- 2.Vorlesung (PDF S.36f)

A

2.Stufe: Begriff als Träger von Eigenschaften (inhaltliches Begriffsverständnis)

  • dezimale Stellenwertsystem als eine der ‘Grundideen der Arithmetik’: Missverständnisse und Verständnislücken haben für SuS weitreichende folgen

Prinzip des Stellenwerts/Zahlenwerts
- Stellenwerteigenschaft
- Eigenschaft der (Zehner-) Basis
- Multiplikative Eigenschaft
- Additive Eigenschaft
> Begriff als Täger von Eigenschaften bedeutet, dass Lernende diese Prinzipien (Konzepte) erlernen

24
Q

prozedurale (Wissens-) Dimension
- Präsenzübung 1(Vorlesung 3 PDF S.6)

A
  • bezogen auf das Erzeugen, Ausführen
25
Was beschreibt die prozeduale Wissensdimension?
- Wissen über das Ausführen von (mathematischen) Prozessen - Wissen über das Erzeugen von Lösungen
26
Mathematische Prozesse - 2 Beispiele - prozeduale Dimension
1. Gegenstände Zählen 2. Dienes-Material bündeln, um zu zählen
27
prozeduale (Wissens-) Dimension - z.B. Zählen
Zahlen entsprechen dem Zählen Zählprinzipien - Eindeutigkeitsprinzip - Prinzip der Irrelevanz der Reihenfolge - Prinzip der stabilen Anordnug (ordinal) - Kardinalprinzip
28
relationale (Wissens-) Dimension
- Beziehungen, Zusammenhänge, Stukturen betreffend
29
Welche Stufe beschreibt den Begriff als Teil eines Begriffnetzes? - relationale Dimension
3.Begriff als Teil eines Begriffsnetzes (integriertes Begriffsverständnis)
30
Relationale Dimension. Begriffsbildung/ Begriffslernen - 2.Vorlesung PDF S.51
Ziel: Verstehen, d.h. Vorstellungen über - den Begriffsinhalt (Merkmale und Eigenschaften, die den Begriff ausmachen) - den Begriffsumfang (Gesamtheit der Objekte, die unter einen Begriff fallen) - den Begriffsnetz (Beziehungen zu anderen Begriffen aufbauen)
31
argumentative (Wissens-) Dimension
- Ableiten, Begründen, Schlüssfolgern betreffend (+ Bezug zu prozessbezogenen Kompetenzen)
32
Argumentative Dimension: Argumentieren vs. Beweisen - Vorlesung 2 PDF S.53
**Argumentieren** Aktivitäten - Zusammenhänge erkennen und begründen Ausgangspunkte - strittige oder bestreitbare Behauptungen - Wissensdefizite und produktive Irritation Funktionen - Überzeugungen des Gegenübers - Die Klärung von Sachverhalten und Problemen (Begründen, Erklären-warum) - Herstellen von Zusammenhängen - Kommunikation **Beweisen** Aktivitäten - (formales) deduktives Schließen, d.h. Ableitung einer Aussage aus einer Menge von als wahr (an)erkannten Aussagen in endlich vielen Schritten Funktionen - die Wahrheitssicherung von mathematischen Aussagen - die Begründung mathematischen Wissens - das Vernetzen von Begriffen und Sätzen einer Theorie (lokales Ordnen) - die Kommunikation
33
Argumentative Dimension: Begründen (Brunner, 2014)
von Argumentieren bis Beweisen - alltagsbezogenes Argumentieren - Argumentieren mit mathematischen Mitteln - logisches Argumentieren mit mathematischen Mitteln - formal-deduktives Beweisen
34
Argumentative Dimension im Lehrplan - Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4
Die SuS - stellen Vermutungen über mathematische Zusammenhänge oder Auffälligkeiten an (vermuten) - testen Vermutungen anhand von Beispielen und hinterfragen, ob ihre Vermutungen, Lösungen, Aussagen, etc. zutreffend sind (überprüfen) - bestätigen oder widerlegen ihre Vermutungen anhand von Beispielen und entwickeln - ausgehend von Beispielen - ansatzweise allgemeine Überlegungen oder vollziehen diese nach (folgern) - erklären Beziehungen und Gesetzmäßigkeiten an Bespielen und vollziehen Begründungen anderer nach (begründen)
35
Argumentative Dimension: Struktur eines Arguments (Toulmin, 2003) - Vorlesung 2, PDF S.55)
Datum (D) so (wegen Garant (G)) Konklusion (K) - Datum: unbezweifelte Aussage(n), auf die eine behauptete Aussage zurückgeführt wird - Garant: Begründungen für den Schluss von Datum auf Konklusion - Konklusion: Behauptung, die begründet werden soll
36
Argumentative Dimension: Struktur eines Arguments (Toulmin, 2003) - Beispiel: Rechenpyramide - Vorlesung 2, PDF S.56)
Rechenpyramide (unten 50, 20 ,10); Aufgabe: Wann wird der Deckstein am größten sein - Konklusion: Das Ergebnis wird am größten, wenn die 50 in der Mitte steht - Datum und Konklusion: Ich habe es jetzt gerechnet und wenn die 50 in der Mitte steht, dann wirds das Ergebnis am größten. - Datum, Konklusion und Garant: Bei den Aufgaben, wo die 50 in der Mitte steht, wird das Ergebnis am größten. Das ist, weil ja die größte Zahl dann doppelt verwendet wird.
37
elaborative (Wissens-) Dimension
Problemlösen betreffend, incl. Mathematisieren, Lösungspläne entwickeln, Umstrukturieren (+ Bezug zu prozessbezogenen Kompetenzen!)
38
Elaborative Dimension
- Mathematik verstehen kann als Problemlösen betrachtet werden (auch mit Bezug zur 3. Winterschen Grundvorstellung!) - Mathematisches Problem: Aufgabe, bei welcher der Lösungsweg nicht offensichtlich ist. - Subjektive und abhängig vom Vorwissen! Beispiel: Theo ist 13 Jahre alt. In 3 Jahren ist der Großvater doppelt so alt wie Theos Vater und in 7 Jahren ist der Gro0vater viermal so alt wie Theo. Wie alt ist der Vater von Theo?
39
Wieso wird die elaborative Wissensdimension selten zugeordnet?
- Problemlösen ist subjektiv und für jedes Kind unterschiedlich einzuschätzen.
40
reflexive (Wissens-) Dimension
- nicht auf mathematische Sachverhalte selbst, sondern aus Metaperspektive auf diese bezogen (Bezug zur 1. Winterschen Grundvorstellung)
41
Reflexive Dimension: Grundvorstellungen (vgl. Hofe, 1995)
- Mathematischer Begriff wird nicht nur durch eine, sondern eher durch mehrere Grundvorstellungen erfasst - Im Laufe der Entwicklung >Primäre Grundvorstellungen (konkrete Handlungsvorstellungen) werden zunehmend durch sekundäre Grundvorstellungen (mit Hilfe mathematischer Darstellungsmöglichkeiten) ersetzt - Grundvorstellungen sind keine stabilen und immer gültigen Werkzeuge! - Ausbildung eines Netzwerks: Erweiterung von alten und Zugewinn von neuen Vorstellungen
42
Mathematik verstehen - Fazit - 7 Stichpunkte
Ein Individuum hat einen mathematischen Begriff verstanden, wenn es... - zwischen verschiedenen Darstellungen hin- und herwechseln kann; - Beispiel und Gegenbeispiele für einen Begriff angeben kann (konzeptionell); - die Eigenschaften des Begriffs angeben kann (konzeptuell); - mit dem Begriff operieren kann (relational) - Beziehungen zu anderen begriffen angeben kann (relational); - ihn in Sachsituationen zur Beschreibung von Phänomenen oder zur Lösung von Problemen adäquat anwenden kann (elaborativ, argumentativ); - adäquate Grundvorstellungen ausgebildet hat (reflexiv).