Schriftliche Division Flashcards

(21 cards)

1
Q

Begrifflichkeiten der Division
Vorlesung 5 PDF S.12

A

Dividend : Divisor = Quotient
1750 : 50 = 35

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Ausgangslage/ Grundlage der Division

A

Der schriftlichen Division liegt als Grundverständnis die wiederholte Subtraktion zugrunde.

Bsp: 24 : 8 > 24 - 8 - 8 - 8, also 3

Im Gegenzug die Multiplikation:
Der schriftlichen Multiplikation liegt als Grundverständnis die wiederholte Addition zugrund.

Bsp: 3 ⋅ 8 > 8 + 8 + 8 = 24

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Grundvorstellungen der Division
- 2 Stück

A
  • Aufteilen
  • Verteilen

Im Gegenzug die Multiplikation
- Vervielfachen (zeitlich-sukzessiv /simultan /[kombinatorisch])

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Grundvorstellung der Division
- Aufteilen
- Vorlesung 5 PDF S.15

A

Aufteilen
- Wie oft passt die 4 in die 24
- 4 + 4 + … + 4 = 24 (Anzahl der Vieren)
- bzw.: [ ] ⋅ 4 = 24

> Gesucht ist die Anzahl der Teilmengen mit einer bestimmten Anzahl an Elementen.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Grundvorstellung der Division
- Verteilen
- Vorlesung 5 PDF S. 15

A

Verteilen
- Welches ist der vierte Teil von 32?
- [ ] + [ ] + [ ] + [ ] = 32
- bzw. 4 ⋅ [ ] = 32

> Gesucht ist die Anzahl der Elemente in einer bekannten Anzahl von Teilmengen.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Halbschriftliche Rechenstrategien
- 4. Stück

A
  • Schrittweise
  • Hilfsaufgabe
  • Vereinfachen
  • Umkehraufgabe
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Halbschriftliche Rechenstrategien
- Schrittweise
- Vorlesung 5 PDF S.16

A

Schrittweise
- Der Dividend oder Divisor wird in seine Stellenwerte oder passende Faktoren zerlegt. Die Zwischenergebnisse werden anschließend addiert um das Ergebnis zu erhalten.

Dividend:
482 : 2 = 241
400 : 2 = 200
80 : 2 = 40
2 : 2 = 1

Divisor

124 : 4 = 31
124 : 2 = 62
62 : 2 = 31

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

Halbschriftliche Rechenstrategien
- Hilfsaufgabe
- Vorlesung 5 PDF S.16

A

Hilfsaufgabe
- Man notiert sich zunächst eine Hilfsaufgabe, die leichter zu berechnen ist als die vorgegebene Rechneung. Aus dieser Hilfsaufgabe kann das Ergebnis dann abgeleitet werden. In der Regel wird bei dieser Strategie nur der Dividend oder Divisor verändert

Dividend:
232 : 8 = 29
240 : 8 = 30
8 : 8 = 1

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

Halbschriftliche Rechenstrategien
- Vereinfachen
- Vorlesung 5 PDF S.17

A

Vereinfachen
- Es werden Dividend und Divisor nach dem Gesetz der Konstanz des Quotienten gleichsinnig verändert: Der Dividend und der Divisor sind durch die gleichen Zahlen teilbar bzw. lassen sich mit der gleichen Zahl multiplizieren, ohne dass sich das Egebnis ändert.

225 : 25 = 9
450 : 50 = 9

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Halbschriftliche Rechenstrategien
- Umkehraufgabe
- Vorlesung 5 PDF S.17

A

Umkehraufgabe
- Aus der Divisionsaufgabe wird die passende Multiplikationsaufgabe gebildet.

360 : 4 = 90
90 ⋅ 4 = 360

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

Welche Aufgabeneigenschaften können sich auf die Schwierigkeit auswirken?

A

792 : 3 (= 266)
- (Nicht-) Vorkommen der Zehnerzahlen

12840 : 60 (= 214)
- (Nicht-) Vorkommen der Zehnerzahlen

672 : 12 (= 56)
- Anzahl der Stellen im Divisor

7688 : 5 (= 1537 Rest 3)
- Rest

468 : 6 (= 78)
- Erste Ergebnisziffer ist eine 0, im schrifftlichen Rechenverfahren kann man nicht 4 : 6 Rechen

6150 : 3 (= 2050)
- Anzahl der Stellen im Dividenden

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

Prinzip der fortschreitenden Komplizierung
- Vorlesung 5 PDF S.20

A

Prinzip der fortschreitenden Komplizierung
1. Division durch Zehnerzahlen
2. Division durch mehrstellige Divisoren / mehrstelligen Dividenden
3. Division mit Rest

> mit leichten Zahlen beginnen und dann wird es mit der Zeit komplizierter

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Prinzip der fortschreitenden Schematisierung
- 4 Phasen
- Vorlesung 5 PDF S.21f.

A

> Wie kommen die SuS von einer halbschriftlichen Rechnung/Notation zu einer schematischen Notation (mit Bezug zum schriftlichen Algorithmus)?

Phase 1: konkretes Verteilen, zunächst stückweise, dann in größeren Einheiten
Phase 2: mentales Verteilen mit schriftlicher Stütze nach dem Prinzip: “Verteile - wie viele bleiben noch übrig? - Verteile weiter - wie viele bleiben noch?”
Phasen 3 & 4: Einheiten werden größer bis hin zum jeweiligen Verteilen der maximalen Anzahl an Hunderten, Zehnern und Einers. die Notation ähnelt schon der Standartform

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Prinzip der fortschreitenden Schematisierung
- Aufabenstellung:
> Verteile 324 Murmeln gerecht auf 4 Kinder. Wie viele Murmeln bekommt jeder?
- Vorlesung 5 PDF S.21f.

A

Aufabenstellung:
> Verteile 324 Murmeln gerecht auf 4 Kinder. Wie viele Murmeln bekommt jeder?

Phase 1: konkretes Verteilen, zunächst stückweise, dann in größeren Einheiten
- Ich gebe jedem Kind immer eine Murmel, bis keine Murmel mehr übrig ist.
- Fortsetzung mit 2, 3, … Murmeln möglich

Phase 2: mentales Verteilen mit schriftlicher Stütze nach dem Prinzip: “Verteile - wie viele bleiben noch übrig? - Verteile weiter - wie viele bleiben noch?”
- Ich kann jedem Kind sofort 10 Murmeln geben 4 ⋅ 10 ist 40. Es bleiben noch 284 Murmeln übrig
- Bsp.: Schriftliche Stütze
324
- 40 (Pro Kind [4] je 10 Murmeln)
284
- 40 (Pro Kind [4] je 10 Murmeln)

Phasen 3 & 4: Einheiten werden größer bis hin zum jeweiligen Verteilen der maximalen Anzahl an Hunderten, Zehnern und Einern, die Notation ähnelt schon der Standartform

324
200 50 (Pro Kind [4] je 50 Murmeln)
123
120 30 (Pro Kind [4] je 30 Murmeln)
4
4 1 (Pro Kind [4] je 1 Murmeln)
0 81 (Jedes Kind erhält 81 Murmeln)

324
320 80 (Pro Kind [4] je 80 Murmeln)
4
4 1 (Pro Kind [4] je 1 Murmeln)
0 81 (Jedes Kind erhält 81 Formeln)
(siehe Vorlesungsfolien)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Prinzip der fortschreitenden Schematisierung (Treffern, 1987)
- Vorlesung 5 PDF S.23/24

A

Ausgangspunkt:
- Anwendungsprobleme (mit großen Zahlen)
> … verleihen den Rechenverfahren Bedeutung
> … unterstützen auszuführende Rechnungen inhaltlich
> … zeigen Anwendungsrelevanz auf
(Bezug zur 1. Winterschen Grunderfahrung)

Anknüpfungspunkt:
- informelle Strategien der Kinder (u.a. halbschriftliche Rechenstrategien)

Ziel:
- fortschreitende Verkürzung und Schematisierung der Rechnungen und Notationen
(Stichwort: Algortihmisches Lernen)

// Analoge Übelegungen (des Prinzips der forschreitenden Schematisierung) zur Multiplikation möglich (PDF S.24)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Welche Aussagen über kritische Stellen im Lernprozess sind korrekt?

A
  • Kritische Stellen beziehen sich auf Probleme mit Ankerpunkte, die fundamental für das mathematische Verständnis sind.
  • Fehlende elementare Kenntnisse am Ende der Grunschulzeit sind Prädikatoren für Schwierigkeiten in der Sekundarstufe I.
  • Sowohl Zahlen- als auch Ziffernrechnen sin kritische Stellen im Lernprozess der Klassen 3 und 4.
17
Q

Kritische Stellen zum Zahlenrechnen und Ziffernrechnen
- Vorlesung 5 PDF S.31ff.

A
  • Schwierigkeiten mit Teildividenden (Einmaleins)
  • Schwierigkeiten mit der Notation
  • Notationsfehler mit Nullen und Rest (Zwischennull, Endnull, Rest)
  • Rechenfehler (Fehler beim Überschlagen der Quotientenziffer, Multiplikationsfehler)
18
Q

Beispiele für Fördermöglichkeiten
- Vorlesung 5 PDF S.33ff.

A
  • Beispiel 1: Gemeinsamkeiten und Unterschiede beim Lösen von Divisionsaufgaben mit der halbschriftlichen Strategie Schrittweise und dem schrifflichen Rechenvverfahren entdecken und verstehen
  • Beispiel 2: Geläufigkeit bei der schriflichen Division entwickeln: Sprech- und Schreibeise vertiefen
  • Beispiel 3: die Bedeutung der Null bei der schriflichen Division erkennen und den sicheren Umgang damit beim Rechnen üben
19
Q

Division durch Null

A

Angenommen für a ≠ 0 gäbe es die Zahl x mit x = a : 0

Dann gilt die Umkehraufgabe x ⋅ 0 = a und es würde a = 0 folgen. Das ist ein Widerspruch zur Voraussetzung a ≠ 0 folgen. Dementsprechend gibt es keine Lösung.

20
Q

Warum ist 0 : 0 = ∞?

A

Was ist mit dem Fall x = 0 : 0 ?

Es müsst eine Zahl mit x ⋅ 0 = 0 geben. Damit wäre jede Zahl x die Lösung dieser Gleichung. Dementsprechend ist 0 : 0 = ∞

21
Q

Ausblick: Übergang zu den Dezimalzahlen und Brüchen

A
  • Division mit Rest motiviert Dezimalzahlen
  • Bruchstrich als anderes Zeichen für Divisionsdoppelpunkt