Gesundheitsmodelle Neuropsychologie Psychophysiologie Flashcards Preview

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Flashcards in Gesundheitsmodelle Neuropsychologie Psychophysiologie Deck (40)
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1

Was ist Biofeedback?

Dient dazu, überlicherweise automatisch ablaufende körperliche Reaktionsvorgänge vermehrt bewusst zu machen, um aktiv Kontrolle zu bekommen. Messung und optische /akustische Darstellung, damit Patienten lernen, diese bewusst zu steuern.

2

Non-REM-Schlaf vs Paradoxer Schlaf?

Non-REM-Schlaf: Schlafstadien 1-4 Paradoxer Schlaf: REM-Schlaf, Diskrepanz zwischen relativ wachem EEG und hocher Weckschwelle+ tiefenentspannter Muskulatur (Es wird der Gedächnisbildung zugeschrieben. Albträume möglich!)

3

In welche groben zwei Phasen lässt sich das HAPA-Modell nach Schwarzer gliedern? (Health-action-process-Approach, Prozessmodell gesundheitlichen Handelns)

Motivationale Phase und Volitionale Phase

4

Woraus besteht die Motivationale Phase im HAPA-Mdell?

Alles was im Vorfeld in einem Menschen vorgeht, bis es zu einer Intentionsbildung kommt. Selbstwirksamkeit+Handlungsergebniserwartung+Risikowahrnehmung führt zu Intention

5

Woraus besteht die Volitionale Phase im HAPA-Modell?

Präaktionale Phase: Planung (folgt auf Intention der motivationalen Phase ►Aktionale Phase: Initiierung und Aufrechterhaltung ►Postaktionale Phase: Disengagement

6

Im HAPA-Modell (Schwarzer), was spielt "Erholung von Rückschlägen" für eine Rolle?

Steht zwischen Aufrechterhaltung und Initiierung. Sobald es einen Rückschlag im Verhalten gibt, zurückzuführen auf Hindernisse und Ressourcen, gelangt im Modell von Aufrechterhaltung zu Initiierung zurück.

7

Langzeitgedächtnis: Welche zwei Formen des Nicht-Deklarativen (impliziten) Gedächtnisses werden unterschieden?

1) prozedurales Gedächtnis, (Fähigkeiten, Motorik) 2) Priming, Bahnung, Verknüpfung von Reizen mit Assoziationen im Gedächtnis. (Halb gezeichnete Tasse wird als Tasse erkannt)

8

Langzeitgedächtnis: Welche drei Formen des Deklarativen (expliziten) Gedächtnis werden unterschieden?

1) Perzeptuelles Gedächtnis: Bewusstes Erkennen von Dingen, Gegenständen, Wesen usw 2) semantisches Gedächtnis, Wissenssystem 3) Episodisch-autobiographisches Gedächtnis: Erinnern an Zeitliche Ereignisse biographischer Art

9

Was besagt der Serielle Positionseffekt?

Informationen bleiben besser im Gedächtnis, wenn die am Anfang (Primacy-Effekt) oder am Ende (Recency-Effekt)einer Reihe von Informationen stehen

10

Was besagt der Zeigarnik-Effekt?

Ungelöste , unterbrochene Aufgaben werden leichter erinnert als, komplette, gelöste Aufgaben.

11

Was besagt die Proaktive/Retroaktive Interferenz (Hemmung)?

Erlerntes wird durch einen zeitl davor (Proaktiv) oder zeitl danach (retroaktiv) stattgefundenen Lernvorgang negativ beeinflusst oder überlagert!!!

12

Gedächtnisphänomen "Transfer"?

früher Gelerntes beeinflusst den aktuellen Lernvorgang postiv oder negativ. positiver/negativer Transfer (früher latein, jetzt Spanisch!)

13

Yerkes-Dodson-Regel?

Zusammenhang zwischen Aktivierungsgrad und Lern/Gedächtnisleistung. Kognitive Leistung bei mittlerer Anspannung/Aktivierung am besten. Bei niedriger oder hoher gleichermaßen schlechter. (Klausur u. Nervosität)

14

retrograde/anterograde/kongrade Amnesie?

Retrograd: Gedächtnisverlust für den Zeitraum vor dem schädigen Erlebnis

kongrad:schädigendes Ereignis wie ausgelöscht aus Erinnerung

anterograd: Gedächtnis aus dem Zeitraum nach dem schädigen Ereignis

15

Amnestische Aphasie?

leichtere Sprachstörung, Wortfindungsschwierigkeiten in spontaner SPrache und um Benennen

16

Globale (totale) Aphasie?

Schwierigkeiten in allen Sprachbereichen, erheblich gestörtes Sprachverständnis

17

Prosopagnosie?

Unfähigkeit, eine bekannte Person anhand ihres Gesichtes zu erkennen

18

(Hemi)Neglect?

Die der Hirnläsion gegenüberliegende Seite wird nicht (oder nur schlecht) wahrgenommen.

19

Apraxie?

Unfähigkeit bestimmte Handlungen auszuführen

20

Elektrodermale Aktivität (EDA)?

Elektroden , die an der Hautoberläche angebracht werden, messen den Hautleitwiderstand - Indikator für Aktivierung und Stress

21

Elektromyogramm (EMG)

misst elektrische Muskelaktivität in Form von Anspannung - Indikator für Aktivierung

22

Elektrokardiogramm (EKG)?

Herzfrequenz - Indikator für Aktivierung, Variabilitä des Abstands zwischen 2 Pulsschlägen gibt Aufschluss über Verhältnis von sympathischer und parasymp. Aktivität

23

              Elektroenzephalogramm (EEG) und Ereigniskorrelierte (Evozierte) Potenziale mit Beispiel (EP)?

N170: frühe neg Potenzialänderung nach 170ms auf Gesichter oder Körper

P300: positives Potenzial nach 300ms, welches kortikale Verarbeitung emotional bdeutsamer Reize anzeigt

24

Neuronale Plastizität ist...

eine Grujdlge für Lernen und Gedächtnis, bezeichnet die Fähiugkeit des Gehirns zu strukturellem Veränderungen, insbesondere die Neubildung von Verbindungrn (Synapsen) zwischen Nervenzellen

25

Health-Belief-Modell (Modell gesundheitlicher Überzeugnung; Rosenstock&Becker)

26

Modell des geplanten Verhaltens (Theory of Planned Behavior; Ajzen)

27

Modell der Selbstwirksamkeit (Sozial-kognitive Therorie, Bandura)

28

Therorie der Schutzmotivation (Protection Motivation Theory, Rogers)?

29

Modell des sozialen Vergleichsprozesses (Festinger)?

30

Welche Gesundheitsmodelle generell?

Kontinuierliche Modelle: Helath-Belief-Modell, Modell des geplanten Verhaltens, Modell der Selbstwirksamkeit, Theorie der Schutzmotivation, Modell des sozialen Vergleichsprozesses

 

Stadienmodell: HAPA-Modell