Welche Gruppengrößen von Beutetieren wird von Räubern bevorzugt?
Kleine Gruppen, da dann weniger Wächter und somit geringere Fluchtdistanz
à z. B. Habichtjagd auf Tauben
Durch was wird die optimale Aufenthaltsdauer eines Räubers in einem Habitat bestimmt?
Durch das Grenzwerttheorem (marginal value theorem) von Charnov
-> Nahrungsreichtum des Habitats: Energiegewinn = G
-> Zeit um dorthin zu gelangen:
Wanderungszeit = t
-> Zeit zum Aufsuchen der Ressource: Suchzeit = T
Welche Faktoren spielen mit rein bei der Wahl des besten Habitats?
Welcher Faktor spielt, neben der Habitatsqualität und -enrernung, ebenfalls eine Rolle bei der
Wahl des Habitats zur Nahrungssuche?
Wie kommt es zur Koevolution zwischen Räuber und Beute?
Räuber üben durch Töten der Beute Selektionsdruck aus
- Eigenschaften welche es ermöglichen unentdeckt zu bleiben erhöhen Fitness der
Beute
- Entstehung spezifischer Anpassungen (Tarntracht, Fluchtstrategien)
à Prädationseffizienz c verringert
Beim Räuber bewirkt jeder Misserfolg beim Beutefang eine verminderte ReprodukMon oder
gesteigerte Mortalität
- AdaptaMonen im Beutefangverhalten
- Entwicklung spezifischer Jagdstrategien
à KonverMerungseffizienz b erhöht bzw. MortaMtästrate m verringert
Auf welcher Hypothese gründet das Kosten-Nutzen Modell der EvoluMonstheorie?
Hypothese der „Roten Königin“ (Van Valen1973)
- Die EvoluMon einer Art erfolgt nicht nur im Zusammenhang mit ihrer Umwelt, sondern
hängt auch direkt mit den sie umgebenden Arten zusammen
à eine Art entwickelt sich also in unmigelbarer Wechselwirkung mit anderen Arten
- wurde vor allem in Bezug auf parasiMsche Räuber-Beute Beziehungen formuliert
- Beschreibt die konstante Veränderung, die nöMg ist, um die Angepasstheit an das System aufrecht zu erhalten
Wie kann sich Beute vor Räubern schützen, sich verteidigen?
Verhaltensbedingte Abwehr
- Bildung von Gruppen (z. B. Moschusochsen)
- Erhöhung der AkMvität durch Kairomone (z. B. Kaulquappen bei Anwesenheit von räuberischen Libellenlarven)
Physiologisch (Abwehrstoffe)
Morphologisch
Physiologische Abwehr vor Räubern (Abwehrstoffe)
Morphometrische Verteidigung
à durch Kairomone (chemische Botenstoffe), die zw. Individuen unterschiedlichen Arten wirken
à Kairomone werden vom Sender abgegeben und nutzen dem Empfänger
à fördert z. B. Helmbildung bei Wasserflöhen, wenn von Räuber abgegeben
- Chemische Verteidigung
à geruchsintensive Substanzen, die Feinde abschrecken
à z. B. geben SMnkwanzen volaMles Sekret aus Drüsen ab, gegen Vögel und Insekten
Morphologische Abwehr von Räubern
-Passive Verteidigung: Tarnfarbe, Mimese
Warnfärbung/ Aposematismus:
à opMsche o. olfaktorische o. akusMsche Signalisierung der Ungenießbarkeit, Wehrha)igkeit oder Gi)igke
-Mimikry: Bates’sche / ungi)ige Nachahmer und Müller’sche Mimikry / Signalnormierung