Zsmfassung Population
Population= Gruppe von Individuen der gleichen Art, die in einem bestimmten Gebiet leben und eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden.
Populationswachstum
Die Altersstruktur einer Population wird durch den Anteil an Individuen verschiedener
Altersklassen definiert
-> Wichtig dabei sind die populationsökologischen Begriffe präreproduktiv, reproduktiv
und postreproduktiv
Populationsdynamik
Die wesentlichen Faktoren der PopulaMonsdynamik sind die demographischen Parameter Geburten-und Mortalitätsrate
- Überlebens-und Sterberaten werden am besten mithilfe von Lebens-oder Sterbetafeln
analysiert, einer altersklassenspezifische Darstellung der Mortalitätsraten.
- Eine dynamische Lebenstafel wird erstellt indem man eine oder mehrere Kohorten von
Individuen über die Zeit analysiert. Daraus leiten sich 3 Grundtypen von Überlebenskurven a
interspezifische Konkurrenz
-Interaktion, bei der sich die Populationen von zwei oder mehreren Arten aufgrund
einer beschränkten Anzahl vorhandener Ressourcen wie Raum oder Nahrung negativ
beeinflussen: interspezifische Konkurrenz
- Prinzip der Konkurrenz zwischen Arten ist einer der Eckpfeiler der Evolutionsbiologie
-> Strategien der Konkurrenzvermeidung bzw. Konkurrenzverminderung
Zsmfassunf Ökologische Potenz
fundamentale ökologische Potenz= die Fähigkeit eines Organismus/einer Population im Intensitätsspektrum abiotischer Faktoren zu wachsen = Potenz in „Reinkultur“
reale ökologische Potenz= die Fähigkeit eines Organismus/einer Population im
Intensitätsspektrum abiotischer und biotischer Faktoren innerhalb einer Biozönose zu
wachsen = Potenz im Ökosystem
Die fundamentale ökologische Potenz wird durch Konkurrenten eingeschränkt, durch
Opponenten negativ beeinflusst und durch Synergisten erweitert
Zsmfassung Konkurrenz anhand der Lotka-Volterra-Gleichungen
Zsmfassung Symbiose und Mutualismus
Zusammenfassung Parasiten-Typen und Populationsmodellierung
Parasiten gliedern sich in spezifische funkMonelle Gruppen
à Mikro- und Makroparasiten entlang eines Gradienten der Komplexität
à Parasiten mit direkten (ein Wirt) oder indirekten (zwei Wirte: Zwischenwirt und
Endwirt) Zyklen
- Parasiten können die PopulaMonsentwicklung der Wirte beeinflussen
à zyklischen OszillaMonen der Dichte von Wirt und Parasit (Beispiel: Moorhuhn &
Darmnematode)
à können Konkurrenz zwischen Wirtsarten vermigeln; dies haben wir am Beispiel der
Schlupfwespe und bei der Invasion gebietsfremder Arten (Grauhörnchen) betrachtet
- Das Dispersionsmuster ist i.d.R. aggregaMv
à besMmmt durch Verteilung der Ressource „Wirt“ (da/nicht da)
- Dispersion wird durch Transmission (Übertragung) der Parasiten moduliert
à diese wird durch das Sozialverhalten der Wirte (Herden/Einzelgänger) und deren
Immunkompetenz geprägt
- Moderne epidemiologische Modelle sollen mulMple WirtspopulaMonen und Mobilität
der PopulaMonen und Kontaktnetzwerke zwischen Individuen einbeziehen